Dauerausstellung

In unserer Dauerausstellung präsentieren wir die jüdische Geschichte Westfalens und geben anhand von Kultusgegenständen einen Einblick in die jüdische Religion. Außerdem stellen wir jüdische Lebenswege „kleiner Leute“ aus Westfalen vor.

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Sonderausstellungen

Regelmäßig konzipieren und zeigen wir Ausstellungen zu Sonderthemen. Zum Beispiel über jüdische Künstler und Erfinder, über die fotografischen Arbeiten von Linda McCartney, die Rock-Stars der Sechziger Jahre porträtiert hat, über Juden in Deutschland und Westfalen. Aktuell zeigen wir die Ausstellung „Fritz Bauer. Der Staatsanwalt – NS-Verbrechen vor Gericht“.

Fritz Bauer hat als Generalstaatsanwalt und Initiator des Frankfurter Auschwitz-Prozesses bundesrepublikanische Geschichte geschrieben. Im größten Nachkriegsprozess der BRD stellte er den NS-Staat in den Mittelpunkt des Verfahrens und nicht nur einzelne Straftäterinnen und Straftäter. Mit dem Frankfurter Auschwitz-Prozess wurde das Schweigen über das unvorstellbare Leid im Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau und auch über den Holocaust gebrochen. Der Gerichtssaal wurde zu einem Klassenzimmer der Nation. Die Ausstellung „Fritz Bauer. Der Staatsanwalt. NS-Verbrechen vor Gericht“ thematisiert sowohl seinen Einsatz im Ausschwitz-Prozess, die Beteiligung an der Überführung Adolf Eichmanns als auch seine eigene Lebensgeschichte, die die großen Verwerfungen des 20. Jahrhunderts spiegelt. Fritz Bauer soll durch die Ausstellung einem größeren Publikum vorgestellt werden.

Die Ausstellung wird am 15.10.2017 um 11:00 Uhr eröffnet. Sie ist zu sehen vom 16. Oktober 2017 bis zum 25. Februar 2018.

„Fritz Bauer. Der Staatsanwalt – NS-Verbrechen vor Gericht“ ist eine Ausstellung des Fritz Bauer Instituts, Geschichte und Wirkung des Holocaust, Frankfurt am Main, in Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum, Frankfurt am Main, in Kooperation mit dem Thüringer Justizministerium.

Wanderausstellungen

In den letzten Jahren haben wir Wanderausstellungen zu verschiedenen Themen konzipiert und entworfen, die ausgeliehen werden können. Mehr Informationen geben wir Ihnen gern telefonisch unter 02362/45279 oder ridder@jmw-dorsten.de.

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Am Beispiel des Ruhrgebiets erkunden wir beispielhafte Erfahrungen: Woher kamen die jüdischen Einwanderer der letzten 20 Jahre.

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Die Ausstellung mit regionalen Bezügen aus ganz NRW nimmt aktuell vorhandene Zeichen und Spuren jüdischen Lebens auf.

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Vorgestellt werden Aufgabe und Bedeutung der Synagoge von ihren geschichtlichen Anfängen im Israel der Antike bis in die Gegenwart.