14 Dez Eine Geschichte
von Vernichtung und Überleben

Eine Geschichte von Vernichtung und Überleben – Der Holocaust im galizischen Erdölrevier

Jüdisches Museum Westfalen, Dorsten, Ausstellungseröffnung am 29. Januar 2017, 11.00 Uhr

Galizien ist eine Kulturlandschaft im Osten Mitteleuropas, die heute zwischen Polen und der Ukraine geteilt ist. Juden bildeten seit dem Mittelalter einen wichtigen Teil der multi-ethnischen Gesellschaft.

Die Ausstellung zeichnet den Holocaust im galizischen Erdölrevier nach. Sie erzählt die Geschichte von Entrechtung, Unterdrückung, Zwangsarbeit, Hunger, von Ghettosierung und Massenerschießungen, von den Transporten ohne Wiederkehr in das Vernichtungslager Belzec.
Die Ausstellung beschäftigt sich mit den Opfern, den Tätern, den Tatbeteiligten, den Überlebenden und ihren Rettern. Sie folgt dem Schicksal der Familie des Holocaust-Überlebenden Prof. Dr. Józef Lipman. Sie würdigt die Taten und den Mut der Retter, besonders des jungen deutschen Managers Berthold Beitz und seiner Frau Else.

Träger der Ausstellung sind Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF) Region Bonn, Drohobycz Boryslaw and Vicinity Organization (DBO) und Israel Fundacja Bente KAhan (FBK), Polen.

Zu sehen bis zum 23. April 2017.

Hier gibt es ein kurzes Video zur Ausstellungseröffnung und ein paar Eindrücke aus der Ausstellung.

Foto: WL1614, Wiener Library, Auf dem Bahnhof Drohobycz zurückgelassenes Gepäck eines Transports in das Vernichtungslager Belzec, 1942