Aktuelles
 

 

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Einladend: unsere Veranstaltungen

Ende Januar erscheint das neue Veranstaltungsprogramm des Jüdischen Museums Westfalen. Mit 22 Terminen zwischen 1. Februar und 13. Juli ist es wieder prall gefüllt mit Angeboten für Jung und Alt, mit Ausstellungseröffnungen, Lesungen, Kinder-Workshops, Vorträgen und Gesprächen.

Zwei Wechselausstellungen werden im kommenden Halbjahr präsentiert: zunächst ab 14. Februar die Schau „Heimatsucher. Schoah-Überlebende heute“, außerdem ab Mai die Kunstausstellung „Wege des Unsichtbaren“ mit Werken des Malers Yuri Kharchenko.

Das Lehrhaus-Programm beschäftigt sich u.a. mit dem „NSU“-Terrorismus und der Pegida-Bewegung. Einer der Höhepunkte dürfte die Lesung mit der Schauspielerin und Autorin Adriana Altaras am 13. März sein; in ihrem neuen Buch „Doitscha“ geht es um die Konflikte in eine ganz normalen deutsch-jüdischen Familie. Ein Live-Interview mit dem Vorsitzenden der jüdischen Gemeinde Recklinghausen wird (am 24. Mai) über den Alltag einer solchen Gemeinde informieren. Aber auch ein Lektürekurs, Filmangebote, ein Ferienworkshop für Kinder oder der Internationale Museumstag können die Schritte ins Museum lenken.

Der Programm-Leporello ist im Museum und an den üblichen Verteilstellen in Dorsten kostenlos erhältlich. Für ganz Neugierige: Auf dieser Website sind die Termine und Ankündigungen schon jetzt nachzulesen.

Das Programm zum ersten Halbjahr 2016 finden Sie auch hier.

 

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Ins Jüdische Museum ohne Fahrtkosten!

Mit Beginn des zweiten Schulhalbjahres am 1. Februar 2016 gehen die Heimat-Touren NRW in die zweite Runde. Der Vorstand der NRW-Stiftung hat beschlossen, das Projekt im Jahr 2016 fortzusetzen und dafür Mittel in Höhe von 200.000 Euro bewilligt. Die Online-Antragsplatform wird derzeit überarbeitet. Antragstellungen sind ab dem 1. Februar möglich. Bis es soweit ist, nutzen Sie doch die Zeit, um schon mal Preisangebote bei Busunternehmen einzuholen und sich nach freien Terminen beim Ausflugsziel zu erkundigen!

Mehr zum Programm

 

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Gesichter der Einwanderung im Revier.
Porträts von Nevin Toy-Unkel und Dirk Vogel

Einwanderung wird oft als Geschichte von Kollektiven angesehen; hier wird etwas genauer hingeschaut: mit Porträts türkischer und jüdischer Einwanderer, die in den letzten Jahrzehnten in unsere Region kamen. Gibt es Gemeinsamkeiten in der Wahrnehmung der neuen Heimat, beim Ankommen, beim Aufbau einer neuen Existenz? Was sagen die Porträts über die Zuwanderer und ihre Lebenssituationen aus? Welches Bild von der Mehrheitsgesellschaft entsteht im Spiegel ihrer Erfahrungen?
Zwei im Revier beheimatete Fotografen haben Einwanderer porträtiert. Sie machten es aus unterschiedlichen Motiven und auf jeweils eigene Art und Weise. Nevin Toy-Unkel, Fotografenmeisterin aus Marl und Tochter türkischer Eltern, porträtierte türkische bzw. türkisch-deutsche Paare in ihren jeweiligen Lebenssituationen. Dirk Vogel, Diplom-Fotodesigner aus Dortmund, belegt in seinen Aufnahmen, dass Juden nicht in jeder Lebenslage Teil einer jüdischen Gemeinde sind.
Die Ausstellung zeigt jeweils 15 Porträts, die durch kurze biografische Texte ergänzt werden. Durch die Anordnung der Bilder lassen sich Gemeinsamkeiten und Unterschiede entdecken. Die Ausstellung ist bis zum 31.1.2016 zu sehen

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Eisendrath-Geschichten und –Dinge

Über die Schenkung zweier wertvoller Gebetbücher aus dem Besitz der weitgespannten Eisendrath-Familie haben wir hier berichtet. Inzwischen sind diese Gebetbücher restauriert worden. Daneben erreichten uns in den letzten Wochen zehn große Pakete gefüllt mit Büchern. Es handelt sich um einen Teil der Privatbibliothek von William und Margaret Eisendrath. Eine Leidenschaft des Ehepaares galt der internationalen klassischen Literatur.

Diese Büchersendung und die beiden Gebetbücher bilden nun die Grundlage für eine kleine Ausstellung zur Familie Eisendrath. Sebastian Braun B.A., der im Sommer ein Praktikum im Museum absolvierte, entwickelte das Konzept. Ergänzt durch eine ganze Reihe historischer Fotografien und Relikte einer US-amerikanischen Firmengeschichte, entsteht ein überschaubares, aber spannendes Kaleidoskop einer Familie mit Wurzeln in Dorsten. Die Ausstellung ist vom 12. Oktober bis zum 31. Januar 2016 zu sehen.

 

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Brückenschlag

Vom 3. Oktober bis 19. November erlebt Dorsten eine Premiere mit einer interkulturellen Veranstaltungsreihe, zu der sich Religionsgemeinschaften, Vereine, Einzelpersonen und Initiativen zusammengefunden haben. Beteiligt an diesen Begegnungen, Vorträgen und Exkursionen sind u.a. die beiden Kirchen, die DITIB-Moscheegemeinde und das Jüdische Museum Westfalen. Höhepunkt ist ein Konzert mit der >Gruippe "Avram2 am 18. Oktober. Mehr zum Programm: www.brueckenschlag-dorsten.de

 

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"Heimattouren"

Schon gelesen? Die Nordrhein-Westfalen-Stftung spendiert Schulklassen, die von April bis Dezember 2015 einen von ihr geförderten außerschulischen Lernort wie z.B. das Jüdische Museum Westfalen besuchen, die Fahrtkosten! Gute Idee, finden wir!
Wie das funktioniert? Ab 13. April hier zu beantragen: https://www.nrw-stiftung.de/projekte/heimattouren_nrw.php

 

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Dorsten – Chicago – Dorsten: Zwei Gebetbücher von 1833

Im November 2014 landete bei uns ein Paket aus Wisconsin/USA: Edward Eisendrath – einer der Teilnehmer des schon legendären Eisendrath-Familientreffens 2010 in Dorsten – sandte uns aus dem Nachlass seines Vaters zwei ganz besondere Bücher: zwei Gebetbücher nach aschkenasischem Ritus aus dem Jahre 1833, die laut handschriftlichem Eintrag seinem Urgroßvater David Eisendrath in Dorsten gehört haben, mit dessen Emigration 1857 in die USA kamen und nun in unsere Sammlung gelangen. Wir sind sehr dankbar für diese besondere Schenkung, werden die Geschichte und Bedeutung der Bände noch näher erforschen, sie möglichst restaurieren lassen und später ausstellen. (Übrigens: zur Familiengeschichte der Eisendraths gibt es eigene englischsprachige Internetseiten: www.eisendrath-stories.net)

 

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www.facebook.com/juedischesmuseumwestfalen

Wir wollen niemanden dazu verführen, sich auf das glatte Eis der "sozialen Medien" zu begeben, über die zu Recht viel Kritisches gesagt werden kann. Aber es geht für ein Museum nicht ganz ohne, und sollten Sie dort ohnehin unterwegs sein, würden wir uns sehr freuen, wenn Sie unsere Facebook-Seite – mit Kurzberichten, Terminen, Bildern aus der Museumsarbeit, Hinweisen auf Artikel und Websites – besuchen, "liken", unsere Inhalte vielleicht hier und da "teilen" und uns so noch bekannter machen.

 

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