Aktuelles
 

 

Auf Grund unserer vom 16.11.2014 bis 16.5.2015 präsentierten Sonderausstellung "Heimatkunde" ist die Dauerausstellungs-Abteilung  "Jüdische Lebenswege in Westfalen" vorübergehend abgebaut.  Sie wird voraussichtlich ab Sommer 2015 wieder zu sehen sein.

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7. Weihnukka-Kunst-Markt

6.-7 Dezember 2014
jeweils 11-17 Uhr
Am Samstag, den 6. Dezember 2014, beginnt um 11 Uhr der 7. Weihnukka-Kunst-Markt im Jüdischen Museum Westfalen in Dorsten. An diesem und dem folgenden Sonntag, den 7. Dezember, stellen Kunstschaffende ihre Werke aus: Bilder, Zeichnungen, Fotos, Skulpturen, Glasschmuck.

Fotopostkarten, kleine Geschenke, Trödel sowie Gebäck und Marmeladen runden den Besuch ebenso ab wie eine Cafeteria. Der Ausstellungsraum ist unter dem Thema „Wald“ in eine besondere Atmosphäre getaucht. Beide Markttage werden mit einem musikalischen Auftakt eröffnet.

Am Sonntag startet für Kinder um 13.30 Uhr eine Rallye durch das Museum.

Freunde und Besucher des Museums sind am Samstag von 16 bis 17 Uhr zu einer Weinprobe mit israelischen Weinen eingeladen, mit der Möglichkeit der Bestellung direkt beim Importeur.

Öffnungszeiten an beiden Tagen von 11 bis 17 Uhr.

Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Westfalen, Julius-Ambrunn-Str. 1

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„Das Buch "Heimatkunde. Westfälische Juden und ihre Nachbarn" ist da!

Das Museumsprojekt "Heimatkunde" legt, nach Fachtagung und Hörbuch, seinen dritten Meilenstein vor: Der Sammelband "Heimatkunde. Westfälische Juden und ihre Nachbarn" ist soeben im Essener Klartext-Verlag erschienen! Der Band blickt auf jüdisch-nichtjüdische Nachbarschaft und ihr Zerbrechen im 19. und 20. Jahrhundert und macht eine Vielfalt von Positionen zum Thema Heimat, Heimatrecht, Heimatliebe, Heimatverlust und multiple Heimaten sichtbar, von den ersten jüdischen Niederlassungen in Westfalen über die Zeit der "Assimilation" und der NS-Verfolgung bis hin zu den widersprüchlichen Selbstverständnissen jüdischer Einwanderer der letzten Jahrzehnte. Die Veröffentlichung wurde gefördert von der Nordhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege.
Jüngere und renommierte Wissenschaftler und weitere Autoren steuern systematische Analysen und kleinere Schlaglichter bei, z. B. über Landjuden und Akkulturation in Westfalen, jüdischen Patriotismus und Bürgerrechtskampf, Juden in Vereinen und Kommunalpolitik, jüdische Handwerker und Landwirte, Heimatverlust und Remigration, Verfolgung und Selbstbehauptung.

Mit Beiträgen von Reinhard Rürup, Ulrike Schneider, Olaf Blaschke, Cordula Lissner, Gisela Möllenhoff, Fritz Ostkämper, Julian Voloj, Christina Goldmann, Arno Herzig, Andreas Meyer, Lore Shelley, Aubrey Pomerance, Jewgenij Kagan, Ruth Weiss u. a.
Iris Nölle-Hornkamp (Hrsg. für das Jüdische Museum Westfalen):
"Heimatkunde. Westfälische Juden und ihre Nachbarn",

Oktober 2014 im Klartext-Verlag, Essen, 287 Seiten, zahlr. Abb., Hardcover, 29.95 €

Ab sofort im Museum und im sonstigen Buchhandel!

Ein Inhaltsverzeichnis dazu gibt es hier.

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WESTFÄLISCHE HEIMAT – JÜDISCHE NACHBARN“
Neues Hörbuch über jüdisches Leben in Westfalen

Der erste Baustein des großen  Museumsprojekts „Heimatkunde“ ist nun zu sehen (bzw. zu hören): Ein soeben erschienenes  Hörbuch erzählt eine umfassende Geschichte des jüdischen Lebens in Westfalen von den Anfängen im Mittelalter bis zur heutigen Situation:  Die Doppel-CD „Und alles lebt, was einst mit mir hier lebte. Westfälische Heimat – Jüdische Nachbarn“ von der Hörspielautorin J. Monika Walther lässt in einer Ton-Collage jüdische Zeitzeugen und Autorinnen zu Wort kommen. Sie berichten von Erfahrungen des Zusammenlebens, vom Antisemitismus, der Flucht und der Sehnsucht nach der westfälischen Heimat. Wenn man so will, geht es um westfälische Heimat in jüdischer Perspektive, um das Jüdische an Westfalen und das Westfälische am Judentum.

Das Hörbuch wurde vom LWL-Medienzentrum für Westfalen und dem Jüdischen Museum Westfalen (JMW) in Dorsten produziert. Das Hörbuch wird am 25. 9.2014 um 19.30 Uhr im Jüdischen Museum Westfalen vorgestellt, ist dort erhältlich und lieferbar über den Webshop des LWL-Medienzentrums

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Kleiner Leitfaden zum jüdischen Friedhof in Dorsten

Der sog. ‚Judenbusch' birgt den jüdischen Friedhof Dorstens – einer von 2.000 in Deutschland. Wer sich zum Stadtteil Feldmark im Naturpark Hasselbecke aufmacht, wird ihn dort unter Bäumen gelegen auffinden.

Eine soeben erschienene Broschüre des Jüdischen Museums versteht sich als allgemeinverständliche Handreichung für Interessenten, die über diesen ‚Guten Ort' nähere Informationen erhalten möchten: Allgemeine Hinweise über Stätten des jüdischen Lebens und Sterbens, beispielhafte Erläuterungen zu Dorstener jüdischen Familien und ihren Grabsteinen sowie die Übersetzungen der hebräischen Inschriften sind hier zusammengetragen und mit aktuellen Fotografien illustriert. Für einen Besuch werden abschließend einige praktische Hinweise gegeben.

Walter Schiffer M.A. und Elisabeth Cosanne-Schulte-Huxel haben den Text erstellt. Das Heft ist ab sofort im Museum für 5 EUR erhältlich. Im Herbst werden wir eine Führung auf der Grundlage des Leitfadens anbieten.

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Museumsrallye für Kinder

Als neues Angebot für den 3. und 4. Jahrgang (oder gleichaltrige Gruppen) gibt es ab sofort eine Rallye durch das Museum. Damit haben Kinder die Gelegenheit, das Judentum spielerisch kennenzulernen: Beim Anfassen, Anprobieren, Zuhören und Rätseln können sie unbekannte und bekannte Dinge entdecken und das Museum erkunden. Ein Aufgabenheft, in das die Lösungen eingetragen werden, führt die Kinder durch die Ausstellung; beim Lösen vieler Fragen hilft der Audioguide des Museums.

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