Aktuelles
 
Museumsankündigung:
Wegen der vom 14.06.2015 bis 04.10.2015 präsentierten Sonderausstellung „Geächtete“. Zigeuner und Juden im Werk  von Otto Pankok" ist die Ausstellung "Jüdische Lebenswege in Westfalen" vorübergehend abgebaut. ...hier erfahren Sie mehr!
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Samstag, 16. Mai 2015, 16.00 Uhr
FINISSAGE ZUR AUSSTELLUNG "HEIMATKUNDE"

Am kommenden Wochenende geht die Wechselausstellung "Heimatkunde. Westfälische Juden und ihre Nachbarn" zu Ende. Besucher und Macher verabschieden sich mit einer Finissage: Kurzlesungen und Musik in der Ausstellung laden ein zu Gesprächen und letzten Blicken auf dieses außergewöhnliche Projekt.

Mit dabei sind: Angela Sondermann, Flötistin, und Wolfgang Weigel, Gitarrist, im Leben wie in der Musik ein Paar, seit fast zwei Jahrzehnten zusammen auf der Bühne. Sie haben Europa bereist und sind in den renommiertesten Konzertsälen und Festivals in Deutschland, Spanien, Frankreich, Russland aufgetreten. Sie haben Aufnahmen für Rundfunkstationen und CDs gemacht. Ihre Programme widmen sich häufig der Vorstellung zeitgenössischer Werke, vor Allem von Autoren aus Spanien und Südamerika. Zahlreiche Kompositionen wurden ihnen auf diesem Wege gewidmet. Vor 13 Jahren haben sie gemeinsam in Münster eine Musikakademie gegründet, die sich der Förderung des musikalischen Nachwuchses widmet und das Kulturleben der Stadt bereichern. Angela Soindermann ist übrigens gebürtige Dorstenerin!

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Jugendgeschichtswettbewerb: Margot-Spielmann-Preis

Das Jüdische Museum Westfalen schreibt auch in diesem Jahr wieder einen Schülerwettbewerb aus für Erstlingsarbeiten junger Forscher (Jahresarbeiten / Facharbeiten von Schülern etc.). Dazu sind die Schülerinnen und Schüler aller Schulformen aus Westfalen und dem Rheinland, aufgerufen, ihre Facharbeiten, Wettbewerbsbeiträge, Projekte u.ä., die einen thematischen Bezug zur deutsch-jüdischen bzw. lokalen jüdischen Geschichte und Gegenwart oder zur Religion haben, sich aber auch mit Themen aus der Zeit des Nationalsozialismus befassen können, beim Jüdischen Museum Westfalen einzureichen. Möglich sind z.B. auch Arbeiten aus dem Deutschunterricht zu Werken jüdischer Autoren oder mit jüdischem Inhalt, wie der Roman Hiob von Joseph Roth, oder aus weiteren Fächern wie Religion, Praktische Philosophie usw.

Eine erfahrene Jury aus Deutsch- und Geschichtslehrern und Historikern wird die Arbeiten eingehend prüfen und die drei besten Arbeiten zur Prämierung vorschlagen. Es gibt auch die Möglichkeit einer Vergabe von Sonderpreisen für Gemeinschaftsarbeiten.

In den Jahrgangsstufen Q1 und Q2 der Gymnasien und in den Jahrgängen 11 und 12 der Gesamtschulen werden jährlich interessante Facharbeiten zu den genannten Themenfeldern verfasst. Lehrerinnen und Lehrer können gelungene Arbeiten bei uns einreichen oder die Schülerinnen und Schüler dazu ermutigen, diese selbst an uns zu schicken.

Die eingereichten Arbeiten sollten bitte mit einem kurzen Anschreiben versehen werden, das den Verfasser der Arbeit mit Namen, Adresse, Emailadresse und Schulanschrift sowie Alter und Jahrgangsstufe nennt. Die Arbeiten können auch als PDF-Datei gemailt oder als CD eingereicht werden.

Einsendeschluss: 31. Juli 2015

Die Jury wird die Ergebnisse des Wettbewerbs im November in einer „kleinen“ Feierstunde im Museum vorstellen und die Preise überreichen.

Für Nachfragen und Auskünfte wenden Sie sich bitte an Thomas Ridder 02362-951431 o. ridder@jmw-dorsten.de

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"Heimattouren"

Schon gelesen? Die Nordrhein-Westfalen-Stftung spendiert Schulklassen, die von April bis Dezember 2015 einen von ihr geförderten außerschulischen Lernort wie z.B. das Jüdische Museum Westfalen besuchen, die Fahrtkosten! Gute Idee, finden wir!
Wie das funktioniert? Ab 13. April hier zu beantragen: https://www.nrw-stiftung.de/projekte/heimattouren_nrw.php

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Heimatkunde. Westfälische Juden und ihre Nachbarn

Ab wann kann überhaupt von Bürgerrechten und gesicherter Sesshaftigkeit der Juden in unserem Raum die Rede sein, unter welchen Bedingungen wurden sie erreicht bzw. erkämpft? Welchen Gebrauch machten jüdische Bürger, Kaufleute, Intellektuelle von ihren Mitgestaltungsrechten in Städten und Regionen Westfalens? Und welche Entwicklungen führten zur Aberkennung dieser Rechtspositionen? Wie reagierten westfälische Juden auf diesen Rückfall der 1930er Jahre sowie das Exil und wie blicken Juden heute auf die Heimat Westfalen?

Wir rücken die Nachbarschaft  als Chance und Gefährdung der jüdischen Minderheit in den Blick. Die Themenstationen sind mit den Stichworten „Heimatrecht – Heimatliebe – Heimatverlust – Heimweh – Mehrere Heimaten“ zu umschreiben.  Erste Einblicke in diese Themen bietet mit Tönen, Texten und Bildern auch die Internetseite www.heimatkunde-jmw.de .

 „Heimatkunde“ -  in der Gestaltung des Köln-Darmstädter Designer-Büros KatzKaiser -  wartet mit vielen ungewöhnlichen Exponaten, Audiostationen und  einer Videopräsentation auf. Für Gruppen und Schulklassen/-kurse werden auf Anfrage Führungen angeboten. Die Ausstellung (und die Vorarbeiten) wurden von der LWL-Kulturstiftung und vielen Sponsoren und Spendern ermöglicht.  Sie  ist  bis zum  16. Mai 2015 in Dorsten zu sehen.

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Dorsten – Chicago – Dorsten: Zwei Gebetbücher von 1833

Im November 2014 landete bei uns ein Paket aus Wisconsin/USA: Edward Eisendrath – einer der Teilnehmer des schon legendären Eisendrath-Familientreffens 2010 in Dorsten – sandte uns aus dem Nachlass seines Vaters zwei ganz besondere Bücher: zwei Gebetbücher nach aschkenasischem Ritus aus dem Jahre 1833, die laut handschriftlichem Eintrag seinem Urgroßvater David Eisendrath in Dorsten gehört haben, mit dessen Emigration 1857 in die USA kamen und nun in unsere Sammlung gelangen. Wir sind sehr dankbar für diese besondere Schenkung, werden die Geschichte und Bedeutung der Bände noch näher erforschen, sie möglichst restaurieren lassen und später ausstellen. (Übrigens: zur Familiengeschichte der Eisendraths gibt es eigene englischsprachige Internetseiten: www.eisendrath-stories.net)

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www.facebook.com/juedischesmuseumwestfalen

Wir wollen niemanden dazu verführen, sich auf das glatte Eis der "sozialen Medien" zu begeben, über die zu Recht viel Kritisches gesagt werden kann. Aber es geht für ein Museum nicht ganz ohne, und sollten Sie dort ohnehin unterwegs sein, würden wir uns sehr freuen, wenn Sie unsere Facebook-Seite – mit Kurzberichten, Terminen, Bildern aus der Museumsarbeit, Hinweisen auf Artikel und Websites – besuchen, "liken", unsere Inhalte vielleicht hier und da "teilen" und uns so noch bekannter machen.

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