14 Dez Werkstattgespräch zur
Oper „Die Passagierin“

WERKSTATTGESPRÄCH ZUR OPER „DIE PASSAGIERIN“

Jüdisches Museum Westfalen, Dorsten, 9. Februar 2017, 19:30 Uhr

Im Musiktheater im Revier (Gelsenkirchen) wurde soeben die Oper „Die Passagierin“ von M. Weinberg aufgeführt. Die diesem Werk zugrundeliegende autobiografische Novelle schrieb Zofia Posmysz, Überlebende des Konzentrationslagers Auschwitz: Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg treffen sich auf einer Schiffreise die ehemalige SS-Aufseherin Lisa und die seinerzeitige Lagerinsassin Marta. Damit bricht Lisas verborgene Vergangenheit in ihre mühsam geordnete Gegenwart ein. Ihre Rolle im KZ wird ihr wieder gegenwärtig, mit der sie sich nun auseinandersetzen muss.
Wie die zentralen Themen Holocaust, Erinnerung, Schuld und Verantwortung überzeugend auf die Bühne zu bringen sind, das erläutern im Werkstattgespräch die Dramaturgen Gabriele Wiesmüller und Stefan Steinmetz und die Kostümbildnerin Renée Listerdal aus dem Ensemble des Musiktheater im Revier (MiR).
Die Oper ist Bestandteil eines großen Spielzeit-Projekts des MiR anlässlich des Holocaust-Gedenktages Ende Januar, das unter andern auch Gespräch mit der Autorin Zofia Posmysz und mit Zeitzeugen wie Rolf Abrahamsohn und Sr. Johanna Eichmann umfasst.

Foto: Pedro Malinowski

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