Die sogenannten
„Mischehen“

Die sogenannten „Mischehen“ in der NS-Zeit

Sonntag, 01. März 2026, 15:00 Uhr, Jüdisches Museum Westfalen, Dorsten

Am 24. Februar wäre Schwester Johanna Eichmann, die Gründerin und erste Leiterin des Jüdischen Museum Westfalen, 100 Jahre alt geworden. Das Jüdische Museum Westfalen nimmt den Jahrestag zum Anlass einer Veranstaltung zu einem Thema, das sie persönlich betraf und auf das sie gegen Ende ihres Lebens ihr Forschungsinteresse richtete: den sogenannten „Mischehen“ während des Nationalsozialismus. Dr. Volker Knöppel (Naumburg-Elbenberg) trägt seine Forschungsergebnisse zum Zwangsarbeitslager Elben in Hessen vor, wohin jüdische Frauen aus „Mischehen“, darunter auch die Mutter von Johanna Eichmann deportiert wurden. Dr. Michaela Raggam-Blesch (Zentrum für Holocaust-Studien München) spricht über „Mischehenfamilien“ am Beispiel von Wien. Eine kleine Ausstellung zu Schwester Johanna, welche Schüler*innen vom Gymnasium St. Ursula produziert haben, bietet Anknüpfungspunkte für persönliche Erinnerungen.

Tickets 8 €