Entwendet? Provenienzforschung
zum ehemaligen Missionsmuseum in Dorsten

Vortrag

Entwendet? Provenienzforschung zum ehemaligen Missionsmuseum in Dorsten

Sonntag, 22. November 2026, 15:00 Uhr, Jüdisches Museum Westfalen, Dorsten

 

Vor mehr als 550 Jahren gründeten die Franziskaner in Dorsten ein Kloster. Aus ihren Missionsgebieten trugen sie ethnographische Lehr- und Lernproben zusammen und errichteten im Jahr 1913 ein Museum. Ein Jahrzehnt später bis zur Schließung im Jahr 1945 galt es als das größte deutsche Missionsmuseum. Vor dem Hintergrund aktueller Diskussionen um die Herkunft von Sammlungsbeständen und die Rückgabe solcher Kulturgüter, die in der Kolonialzeit nach Deutschland gelangt sind, stellt die Kunsthistorikerin Dr. Mai Lin Tjoa-Bonatz Ergebnisse ihrer Provenienzforschung und neue historische Quellen in einem Bildervortrag vor. Zur Einführung stellt Dr. Kathrin Pieren das Missionsmuse- um in den Kontext weiterer kolonialer Spuren in Dorsten.

Eintritt 6 €