13 Mrz Kriegsendphaseverbrechen
in Südwestfalen

Kriegsendphaseverbrechen in Südwestfalen

Jüdisches Museum Westfalen, Dorsten, 23. April 2020, 19:30 Uhr

Vortrag von Dr. Marcus Weidner (Münster) und Diskussion

Im März 1945 – kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs – verübten Angehörige der „Division zur Vergeltung“ zwischen Warstein und Meschede eines der größten Kriegsendphase-Verbrechen in Deutschland außerhalb von Konzentrationslagern und Gefängnissen. Hans Kammler, SS-Obergruppenführer und General der Waffen-SS, ließ im Arnsberger Wald 208 polnische und russische Zwangsarbeiter ermorden.
Obgleich das Verbrechen seit 1945 bekannt ist, beschäftigt sich die Forschung erst seit wenigen Jahren eingehend mit dem Massaker. Das LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte in Münster erforscht z. Zt. die Hintergründe sowie die Aufarbeitung dieses Massenmordes.
Marcus Weidner ist Wissenschaftlicher Referent am LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte und Mitglied der Historischen Kommission für Westfalen.