02 Feb August bis November
Schiffswege Kulturschaffender

„… nach dem nördlichen Eismeer zu sehe ich noch eine kleine Tür.“
Schiffswege Kulturschaffender ins Exil (1933 – 1941)

 

Von den Nationalsozialisten bedroht und verfolgt, mussten Tausende Kulturschaffende ihre Heimat verlassen. Dabei änderten sich die Ein- und Ausreisebestimmungen, Vorschriften für Pässe und Visa sowie Kapitaltransfers unentwegt, bis 1941 wurde es immer schwieriger zu fliehen.

Anhand ausgewählter Schicksale aus den Bereichen Literatur und Bildende Kunst, darunter von George Grosz, Mascha Kaléko, Anna Seghers, Bertolt Brecht und Tisa von der Schulenburg werden Schiffswege ins Exil illustriert: sorgfältig geplante und hastig angetretene, legale und illegale Aufbrüche Richtung Palästina, Großbritannien, Südamerika oder USA.

Die Ausstellung, kuratiert von Dr. Kristine von Soden, entstand in Anlehnung an eine Ausstellung 2019 im Kunstmuseum Ahrenshoop.

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