04 Jan Lotte Errell
Reporterin der 1930er Jahre

Lotte Errell – Reporterin der 1930er Jahre

Jüdisches Museum Westfalen, Dorsten, 07. März bis 09. Mai 2021

Die aus Münster/Westfalen stammende Lotte Sostmann (1902-1991) – besser bekannt unter ihrem Künstlernamen Lotte Errell – hat in den 1920 und 1930er Jahren ethnologische Reportagereisen in Afrika und Asien unternommen, darunter einige auch im Auftrag des damaligen Ullstein-Verlags. Errell gilt als eine genaue Chronistin des Alltagslebens in Asien und Afrika, der es gelang, einen kolonialen Blick zu vermeiden.
Die Ausstellung präsentiert eine Auswahl ihrer Reportage-Fotos und einen biografischen Abriss dieser vergessenen Foto-Pionierin, die als Jüdin während der NS-Zeit Berufsverbot erhielt und im Nahen Osten und in Kenia interniert diese Zeit überleben konnte.

Copyright: Lotte Errell mit Egon-Erwin Kisch/Folkwang-Museum