04 Jan Lotte Errell
Reporterin der 1930er Jahre

Lotte Errell – Reporterin der 1930er Jahre

Jüdisches Museum Westfalen, Dorsten, 07. März bis 06. Juni 2021

Die aus Münster/Westfalen stammende Lotte Sostmann (1902-1991) – besser bekannt unter ihrem Künstlernamen Lotte Errell – hat in den 1920 und 1930er Jahren ethnologische Reportagereisen in Afrika und Asien unternommen, darunter einige auch im Auftrag des damaligen Ullstein-Verlags. Errell gilt als eine genaue Chronistin des Alltagslebens in Asien und Afrika, der es gelang, einen kolonialen Blick zu vermeiden.
Die Ausstellung präsentiert eine Auswahl ihrer Reportage-Fotos und einen biografischen Abriss dieser vergessenen Foto-Pionierin, die als Jüdin während der NS-Zeit Berufsverbot erhielt und im Nahen Osten und in Kenia interniert diese Zeit überleben konnte.

Aufgrund der Pandemie öffnet diese Ausstellung erst am 12. März.

Als kleinen Vorgeschmack auf die Ausstellung gibt es hier einen Artikel von Volker Jakob aus dem Westfalenspiegel (1/2021).

Copyright: Lotte Errell mit Egon-Erwin Kisch/Folkwang-Museum