29 Dez Zeitzeugengespräch
Halina Birenbaum

Zeitzeugengespräch mit Halina Birenbaum

Jüdisches Museum Westfalen, Dorsten, 21. Januar 2020, 14:00 Uhr

Zeitzeugengespräch mit Halina Birenbaum

Halina Birenbaum wurde am 15. September 1929 als Halina Grynstejn-Balin in Warschau geboren. Sie ist die Tochter des jüdischen Handelsvertreters Jakub Grynstejn und dessen Frau Pola Grynstejn-Balin. Halina war 10 Jahre alt, als der 2. Weltkrieg ausbrach und ihre Leidensgeschichte begann. Sie durchlebte sie im Warschauer Ghetto, in den Konzentrations- und Vernichtungslagern Majdanek und Auschwitz und den Lagern Ravensbrück und Neustadt-Glewe. Bei ihrer Befreiung war sie 15 Jahre alt.
Im Juni 1946 begann die Ausreise nach Palästina. In Herzliya (Partnerstadt von Marl) baute sie sich mit ihrer Familie ein neues Leben auf. Schon 1964 verfasste Halina Birenbaum ihr erstes Buch, die Autobiographie „Die Hoffnung stirbt zuletzt“. Seitdem ist sie unermüdlich in Schulen unterwegs, um über ihre Erfahrungen während des Holocausts zu berichten, was ihr zunächst nicht leicht fiel.

in Zusammenarbeit mit unserem Bildungspartner St. Ursula-Gymnasium Dorsten