Pädagogische Angebote

Das Jüdische Museum Westfalen bietet als Lernort eine Vielzahl von Möglichkeiten, den Ausstellungsbesuch zu vertiefen. Wir richten uns mit unseren Angeboten an alle Altersgruppen und Schulformen.

Unsere Angebote sind nach Absprache veränderbar und kombinierbar. Wir erproben gerne weitere Ansätze mit Ihnen gemeinsam.

Was andere über unsere Angebote sagen? Das steht hier.

Angebote

Dauer

Kosten

Führung und Workshop

ca. 2,5 Stunden

4,00 € p.P.
+ 2,50 € p.P. (Eintritt*)

Führung und Projekttag

3,5 – 4,5 Stunden

6,00 € p.P.
+ 2,50 € p.P. (Eintritt*)

Führungen auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich.

*Mitgliedsstädte zahlen eine
Eintrittspauschale von 15€

Unsere neue Dauerausstellung L` chaim ist eröffnet! Wir haben als neues Angebot ab sofort Buddy-Books zu verschiedenen Themen im Einsatz.

Wir bitten um möglichst frühzeitige telefonische Reservierung und Buchung. Eine Beratung durch unsere Museumspädagogik ist bei uns obligatorisch.

Wir versuchen, soweit es uns möglich ist, die organisatorischen und thematischen Bedürfnisse der Gruppe bei der Planung Ihres Besuches zu berücksichtigen.

Für weitere Fragen und Buchungen können Sie sich an unser Team Museumspädagogik wenden:
T. 02362 951467 oder 02362 45264
lernen@jmw-dorsten.de

Workshop

Kooperation mit HEIMATSUCHER e.V.

Grundschule und Sekundarstufe I

Einführung ins Judentum (3. bis 6. Jahrgang, Kindergeburtstage)

Kindgerechte Führung durch einen Teil der Ausstellung – mit Liedern, Gegenständen zum Anfassen und Ausprobieren. Anschließende Arbeit mit Buddy-Books:  Hebräisch schreiben, Feiertage, jüdischer Kalender, koschere Ernährung, traditionelle Spiele, Feiertagsspeisen zubereiten. Weitere Themen nach Absprache möglich.

Anbindung an die Schulfächer Religion, Sachunterricht, Gesellschaftslehre, Politik, Geschichte, Deutsch und übergreifende Projekte z. B. „Eine Welt“, „Fremdenfeindlichkeit“, „Kulturen in Deutschland“.

Hier können Sie einen Zeitungsbericht über unsere Arbeit mit Kindern lesen.

Für alle Jahrgangsstufen

Biografien im historischen Kontext (ab 3. Jahrgang bis Oberstufe)

HEIMATSUCHER-Porträts in Kombination mit einem der folgenden Schwerpunkte:

  • Dauerausstellung des Jüdischen Museums Westfalen:
    Führung „Antisemitismus in Geschichte und Gegenwart“
  • „Ein ganz normaler Tag“ (s.u. „weitere Angebote“)
  • „Zivilcourage – Was würdest Du machen?“ (s.u. „weitere Angebote“)

Das sind unsere bereits gemeinsam durchgeführten Bausteine. Die Angebote sind nach Absprache veränderbar und kombinierbar, längere und mehrtägige Projekte sind ebenfalls möglich.

Ort:
Jüdisches Museum Westfalen oder an Schulen (ohne Dauerausstellung)

Kosten:
zweistündige Angebote:       5 € p. P. (mind. 60 €)
vierstündige Angebote:        7 € p. P. (mind. 80 €)
zzgl. Fahrtkosten

Was sind HEIMATSUCHER-Porträts?
HEIMATSUCHER e.V. versteht sich als „Zweitzeug*innenprojekt“. Der Verein interviewt Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, dokumentiert ihre Lebensgeschichten und gibt sie weiter.
Weitere Infos zu HEIMATSUCHER e.V. unter:
http://heimatsucher.de/

http://www.jmw-dorsten.de/kooperation-mit-heimatsucher-e-v/

Projekttage

Sekundarstufe I

Wir überarbeiten derzeit unser pädagogisches Angebot. Bitte sprechen Sie uns an!

Sekundarstufe II und Berufskollegs

Wir überarbeiten derzeit unser pädagogisches Angebot. Bitte sprechen Sie uns an!

Weitere Angebote

Sekundarstufe I, Sekundarstufe II und Berufskollegs

"Zivilcourage - Was würdest Du machen?" (ab 7. Jahrgang)

Wann fängt Diskriminierung an? Welche Formen von Diskriminierung gibt es? Wie kann ich selbst aktiv werden, wenn ich Diskriminierung erlebe? Wie zeige ich Zivilcourage?
Anhand von Dilemma-Situationen setzen sich Schülerinnen und Schüler mit diesen und weiteren Fragen auseinander.

Anbindung an die Schulfächer Geschichte, Sozialwissenschaft, Deutsch, Religion, Praktische Philosophie, Politik und Pädagogik.

"Ein ganz normaler Tag" (ab 8. Jahrgang)

Das Projekt „Ein ganz normaler Tag“ beschäftigt sich mit antijüdischen Gesetzen und Verordnungen im Nationalsozialismus. Es verdeutlicht, wie sehr Juden ausgegrenzt und in ihrem Alltag eingeschränkt wurden. Dadurch, dass die Schülerinnen und Schüler zunächst „ihren“ Tagesablauf aufschreiben, soll das Ausmaß der Ausgrenzung verdeutlicht werden.
„Ein ganz normaler Tag“ wurde vom Anne Frank Zentrum Berlin entwickelt.

Anbindung an die Schulfächer Geschichte, Sozialwissenschaft, Deutsch, Religion, Praktische Philosophie und Politik.