Wechselausstellungen

10. Juli bis 11. September 2022
Ein Foto-Shooting, das zur Legende wurde. Bert Stern und Marilyn Monroe

Das erste Mal sah er sie 1955 auf einer Party für das Actors Studio in New York. Damals war Bert Stern schon ein bekannter Fotograf, machte erfolgreiche Werbekampagnen. Dennoch traute er sich nicht, auf sie zu zugehen und zu sagen: „Tag, ich bin Bert Stern. Ich würde Sie gern fotografieren.“

1962 bekam er die Gelegenheit. Bert Stern gehörte zu den angesagten Modefotografen der frühen Sechziger-Jahre. Er war Vogue-Fotograf geworden. Damit war für ihn ein Traum in Erfüllung gegangen. Nun wollte er unbedingt Marilyn Monroe fotografieren. Er suchte nach einem passenden Umfeld. Kein Studio in Hollywood, aber ein schönes, ruhiges Hotel schien Bert Stern geeignet. So kam er auf das Bel-Air Hotel. Es galt als das abgeschlossenste, intimste, schönste Hotel von Los Angeles. Ideal für ein ungestörtes Fotoshooting mit Marilyn Monroe. Stern wusste nicht, dass Marilyn dieses Hotel nicht nur kannte, sondern sehr mochte. Sie hatte dort sogar schon einige Male gewohnt. Für Bert Stern passte alles zueinander, wenn sie sich im Bel-Air begegnen würden. Marilyn müsste sich wie zu Hause fühlen.

Als sie sich dort im Juni 1962 trafen, konnte noch niemand ahnen, dass das ihr letztes Shooting sein würde. Marilyn Monroe verließ die Welt, die ihr zu Füßen lag, im August 1962 auf tragische Weise. Die Bilder, die aus der mehrtägigen Arbeit von Marilyn Monroe und Bert Stern entstanden, bilden die umfangreichste dokumentierte Fotositzung, die es von der Monroe gibt. Sie sind spektakulär, ikonografisch und zugleich zeitlos.

Die Ausstellung zeigt 76 Fotos, Silber-Gelatine-Abzüge und einige Siebdrucke, in den Formaten 60 x 60 cm bis 120 x 120 cm. Zusammen gestellt wurde die Ausstellung von Ina Brockmann und Peter Reichelt, zwei erfahrenen Ausstellungsmachern. Das Jüdische Museum zeigt die Fotos vom 10. Juli bis zum 11. September 2022, 60 Jahre nach dem Fotoshooting und ihrem Tod. Es ist eine Hommage an beide, den Fotografen Bert Stern und die großartige, unvergessene Marilyn Monroe.

 

Eine Ausstellung von Reichelt und Brockmann, Hamburg (Peter Reichelt und Ina Brockmann)
(Foto rechts: Bert Stern und Peter Reichelt, 1993)

© Bert Stern/Courtesy Sammlung Reichelt und Brockmann, Hamburg.

Realisation im Jüdischen Museum Westfalen: Thomas Ridder M.A.
Praktikant: Jan Torben Möller

Mit freundlicher Unterstützung:

 

Presseecho:
Jüdisches Museum Westfalen. Ein Foto-Shooting, das zur Legende wurde. Marilyn Monroe und Bert Stern, Museen.de

Marilyn Monroe in Dorsten, Westfalenspiegel.de am 06.07.2022

Ausstellung zum Monroe-Fotografen Bert Stern im Jüdischen Museum Dorsten, Musenblätter.de am 05.07.2022

Intime Marilyn-Monroe-Fotos im Museum. Eine Göttin kommt in den Pott, Bild.de am 08.07.2022

Letztes legendäres Foto-Shooting mit Marilyn Monroe in Dorsten zu sehen, Dorstener Zeitung.de am 10.07.2022

Letzte Marilyn Monroe Fotos von Bert Stern im Bel-Air Hotel, Hotelier.de am 04.07.2022

Ein Foto-Shooting, das zur Legende wurde – Marilyn Monroe und Bert Stern, hagalil.com am 13.07.2022

Ausstellung über Monroe-Fotografen Bert Stern im Jüdischen Museum Dorsten, compass-infodienst.de

https://www.kulturinfo.ruhr/startseite/nachrichten-single/article/idr-tipps-f033d0da4e.html

Eine Dorstener Zeitung beeindruckt durch Information, Unterhaltung und Aufmachung, spd-rhade.de am 14.06.2022

Archiv: 30 Jahre Sonderausstellungen im Jüdischen Museum Westfalen

1991 Der Davidstern. Zeichen der Schmach – Symbol der Hoffnung
1993 Clara de Jong: In der Nacht verloren. Die Deportation der Amsterdamer Juden 1940 bis 1945
1993 Lithographien von Salvador Dalí: Aliya
1993 Zeit und Erinnerung – Zeichnungen und Objekte des russisch-jüdischen Künstlers Igor Ganikowsky aus Moskau
1994 Agnes Lukacz, Zeichnungen aus dem Frauenlager Auschwitz
1994 Der 20. Juli 1944. Die Schulenburgs – Eine Familie im tragischen Konflikt zwischen Gehorsam und Hochverrat
1994 Faszination Jerusalem – Stadt der Sehnsucht und der Hoffnung
1994 Marc Chagall: „Und ich werde ziehen durch das Land…“.Lithographien
1995 „Die Gegenwart von Auschwitz“. Fotoausstellung
1995 Jüdische Lebenswege – Privatfotos dokumentieren Stationen aus dem Leben jüdischer Zwangsarbeiterinnen
1995 Zwei Freunde – Die jüdischen Maler Julo Levin und Franz Monjau
1996 Alfons Kunen: Dialog – Skulpturen und Bilder
1996 Verjagt, ermordet – Zeichnungen jüdischer Schüler 1936-1941
1997 Uri Shaked:„Simches“ – Bilder zu den jüdischen Festtagen
1997 Meer Akselrod, ein jüdischer Maler aus Russland
1998 Rose Ausländer – „Mutterland Wort“ 1901-1988
1998 Zeitenbruch – Jüdische Existenz in Rheinland-Westfalen 1933-1945
1999 Maren Heyne, Stille Gärten- beredte Steine. Fotografien jüdischer Friedhöfe
1999 Die Synagoge – Schnittpunkt jüdischen Lebens
2000 Harry Weber: Jerusalem, Stadt der Juden, Christen und Muslime
2000 Lichter in der Finsternis – Raoul Wallenberg und die Rettung der Budapester Juden
2001 Julo Levin zum 100. Geburtstag
2002 Johann-Gutenberg-Hauptschule Dülmen: „Mit euren Schatten…“
2002 Gisela Paul: Illustrationen zu Gedichten jüdischer Autorinnen
2002 Erich Maria Remarque – Der Weg zurück
2002 Zeichen des Alltags – Jüdisches Leben in Deutschland heute
2003 Tomasz Samek: mitten in europa – konzentrationslager majdanek
2003 Ketubbot – Arbeiten des israelischen Künstlers Armand Edery
2003 Installation „Die verbrannten Autoren“
2003 George Pusenkoff: Erased or not erased
2004 Dirk Vogel: Bilder der Gegenwart – Porträts von Juden in Deutschland
2004 Seligmanns Bücher – Von der späten Rückgabe des Eigentums jüdischer Flüchtlinge aus Hannover
2004 Sich fügen heißt lügen – Der Schriftsteller und Anarchist Erich Mühsam
2004 Dem Judenmord entkommen. Jüdische Überlebende in Lettland und Litauen. Berichte aus Ghettos und Konzentrationslagern
2005 Schatten überm Kinderland – eine Bilderzählung aus der Kunstwerkstatt der Städtischen Realschule Kalkar
2005 DESSA: Eine Hommage an das Kaufhaus N. Israel, Berlin 1815-1939
2005 Christian Gerson und Johannes Buxtorf
2005 Bozenna Biskupska: Auf dem Weg
2006 Die Mädchen von Zimmer 28 – Freundschaft, Hoffnung und Überleben in Theresienstadt
2006 Axel Baumgärtel: Von Berlin über Wien nach Israel und Jordanien
2006 Der Davidstern. Zeichen der Schmach – Symbol der Hoffnung
2007 Maria-Antonia Bußhoff: Ein Stern hat wohl noch Licht – Vom Antlitz des Anderen
2007 Anne Frank – eine Geschichte für heute
2007 David Bennett: Szenen aus der Bibel
2008 Petr Ginz. Prager Tagebuch 1941-1942
2008 So einfach war das. Jüdische Kindheit und Jugend seit 1945 in Österreich, der Schweiz und Deutschland
2008 Aviva Shemer: Tikun – Zurück zum Ursprung
2008 Jacob Pins. Holzschneider und Maler
2009 Sonderzüge in den Tod – Die Deportationen mit der Deutschen Reichsbahn
2009 Laula Plaßmann: Familienbilder
2009 Antisemitismus? Antizionismus? Israelkritik?
2009 Die Sixties – Porträt einer Ära. Fotografien von Linda McCartney
2010 Angekommen?! Lebenswege jüdischer Einwanderer
2010 Rosemarie Koczy: „Ich webe Euch ein Leinentuch“
2010 Alexander Dettmar: Painting to remember – Zerstörte deutsche Synagogen
2010 Menschen, Steine, Migrationen – Gegenwart und Vergangenheit jüdischen Lebens im Rheinland und in Westfalen
2011 Holger Luczak: Fotos
2011 John Elsas: Der Gespenster Berg – Collagen und Aquarelle
2011 Grigory Berstein: Mammeloschen
2011 André Citroën
2011 Vergessene Rekorde – Jüdische AthletInnen vor und nach 1933
2012 Nevin Toy-Unkel und Dirk Vogel: Gesichter der Einwanderung im Revier
2012 Verwischte Spuren – Erinnerung und Gedenken an nationalsozialistisches Unrecht in Westfalen
2012 Kreativprojekt des Paul-Spiegel-Berufskollegs: Welche Farben hat die Toleranz?
2012 „Das Wunder im Dünensand“ Tel Aviv – Magie einer Metropole
2012 1, 2, 3 … Billy Wilder. Fotografien
2013 Samuel Jessurun de Mesquita
2013 Die Judenschule ‒ Fotografien von Thomas Sandberg
2013 Alexander Dettmar- „Dem Brückenbauer Berthold Beitz“
2014 Oscar Troplowitz – Inhaber der Fa. Beiersdorf und Kunstmäzen
2015 Heimatkunde – Westfälische Juden und ihre Nachbarn
2015 Geächtete. Sinti und Juden im Werk von Otto Pankok
2016 HEIMATSUCHER. Schoah-Überlebende heute
2016 Yuri Kharchenko: Wege des Unsichtbaren
2016 Herlinde Koelbl: Jüdische Porträts
2017 Eine Geschichte von Vernichtung und Überleben – Der Holocaust im galizischen Erdölrevier
2017 25 Jahre Jüdisches Museum Westfalen
2017 Martin Luther und das Judentum. Rückblick und Aufbruch
2017 Fritz Bauer. Der Staatsanwalt – NS-Verbrechen vor Gericht
2018: Marlene Dietrich. Die Diva. Ihre Haltung. Und die Nazis
2018: Gewalt und Terror im NS-Staat. Eine künstlerische Auseinandersetzung. Arbeiten von Uwe Kunth
2019: Im Angesicht der Vernichtung. Arbeit und Widerstand in den Ghettos 1941 – 1944
2019: Und im Fenster der Himmel. Die Überlebensgeschichte der Johanna Reiss
2020: Hermann Struck – „Das ostjüdische Antlitz“
2020: Linien der Levante – Reisebilder aus Tel Aviv-Jaffo und Jerusalem
2020: Schiffswege Kulturschaffender ins Exil (1933-1941)
2021: Die Geschichte der Dinge: Zur Herkunft der Objekte in nordrhein-westfälischen Sammlungen
2021: Lotte Errell: Reiserefotografin in den 1930er Jahren
2021: Auf der Suche nach der verschollenen Identität. Provenienzforschung im Jüdischen Museum Westfalen
2021: Jüdisches Leben sichtbar machen. Mit Fotos von Dirk Vogel
2022: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Eine Ausstellung mit Arbeiten von Maria Antonia Bußhoff
2022: Kinder auf der Flucht. Kindertransporte 1938-1939