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besucherinformationen / das haus |
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Das Jüdische Museum Westfalen befindet sich seit seiner Eröffnung
1992 in einem Altbau-Gebäude aus der Jahrhundertwende-Zeit
im Zentrum von Dorsten. Auf zwei kleinen Ausstellungs-Etagen wurde
eine Dauerausstellung über Aspekte jüdischer Religion
und Geschichte gezeigt, in zwei kleinen Anbauten waren ein Medien-
und Vortragsraum und die Bibliothek untergebracht.
Seit dem Sommer 2001 verfügen wir über einen großzügigen
Anbau, errichtet mit Hilfe des Landes NRW (Städtebauförderungsmittel)
und der Stadt Dorsten. Damit entstanden u.a. ca. 200 qm neue Ausstellungsflächen
und ein Veranstaltungssaal, ein großzügiges Foyer und
ein neuer Bibliotheksanbau. Der Neubau wurde geplant vom Dorstener
Architektenbüro Kurscheid und Partner; der Entwurf stammt von
Detlef Wiegand. Der Baukörper kombiniert mehrere hintereinander
gestaffelte Kuben. Hervorstechend und vielbeachtet: die Klinkerfassade
aus teilweise geborstenen Ziegeln, die dem Gebäude tagsüber
und nachts besondere Effekte beschert. Die verwendeten Steine sind
sogenannte "Fußsteine", die bei den zum Brennen
aufgestapelten Steinen unten liegen und durch diesen Druck unregelmäßig
verformt werden. Ihre teilglasierten Oberflächen führen
zu einem facettenreichen Farbspiel.
Der Altbau wurde 2002 renoviert und umgebaut; er dient als Wechselausstellungsfläche
und zukünftig auch der Bereitstellung weiterer medialer Informationsangebote.
Ein kleiner Garten gibt in Veranstaltungspausen die Gelegenheit
zur Erholung und versammelt eine kleine Kollektion von Skulpturen.
Das Jüdische Museum Westfalen ist barrierefrei: Sämtliche
Ausstellungs- und Veranstaltungsräume sind für Rollstuhlfahrende
und Gehbehinderte erreichbar.
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