Das Museum unterwegs

Die folgenden bei uns erarbeiteten Wanderausstellungen sind zur Zeit zu entleihen; Auskünfte und Terminabsprache unter 0 23 62 / 4 52 79.

1. Die Synagoge - Schnittpunkt jüdischen Lebens

Diese Ausstellung erläutert Aufgabe und Bedeutung der Synagoge von ihren geschichtlichen Anfängen im Israel der Antike bis in die Gegenwart. Vorgestellt werden der räumliche Aufbau, wichtige Einrichtungsgegenstände sowie die Ämter in der Synagoge. Anhand einzelner Beispiele wird die Architektur dargestellt. Neben mittelalterlichen Synagogen aus Worms und Speyer werden Prachtbauten aus dem 19. und 20. Jahrhundert, aber auch schlichte Gebäude und Landsynagogen in die Darstellung einbezogen - soweit möglich, mit Beispielen aus Westfalen.

Die von dem Historiker Thomas Ridder konzipierte Ausstellung umfasst 30 großformatige Bild- und Texttafeln (80 x 120 cm). Neben didaktisch aufbereiteten Texten zeigen die Tafeln ca. 100 z.T. farbige Abbildungen. Für die Ausstellung wird eine Leihgebühr von 260 EUR erhoben. Zudem muss sie versichert werden. Der Transport kann in einem PKW-Kombi erfolgen.

Zur Ausstellung ist in der Reihe Museumsforum ein 16seitiges Begleitheft erschienen: "Die Synagoge - Schnittpunkt jüdischen Lebens". Museumsforum Oktober 1999 (Näheres siehe oben unter "Veröffentlichungen")

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2. Zeitenbruch - Jüdisches Leben in Rheinland-Westfalen 1933-1945

Das Jahr 1933, der Beginn der nationalsozialistischen Herrschaft, markiert zugleich das Ende der deutsch-jüdischen Beziehungsgeschichte. "Auschwitz" steht heute als Symbol für den Bruch von Moral und Menschlichkeit.

Die Ausstellung, erarbeitet von Marina Sassenberg, zeigt Bilder, die diesen Bruch eindringlich dokumentieren. Sie lenkt den Blick gleichzeitig auf den bedrohten jüdischen Alltag, auf Selbstbehauptung, Selbsthilfe und Widerstand, auf die Suche nach Fluchtwegen.

Die gleichnamige Begleitpublikation (Näheres siehe oben unter "Veröffentlichungen") ist als Buch und als CD-ROM erhältlich.

 

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